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Ideen zur Stärkung der
Analytischen Chemie in
Deutschland
Ein Beitrag zur Diskussion
von Stephan Küppers, Jülich
Weg von der hohen Spezialisierung in der Hochschulausbildung - hin zu Qualifizierungen in der Breite |
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... seither
höre ich immer wieder wie schlecht es
doch um die Analytik in Deutschland
bestellt ist – besonders an den Hochschulen.
Die Frage stellt sich meines Erachtens
jedoch anders. Wenn es der Analytik
in Deutschland schlecht geht,
gibt es entweder keinen Bedarf für „so
viel Analytik bzw. Analytiker/Innen“
oder wenn doch, machen wir irgendetwas
falsch.
Die Lehre aus
dieser Beobachtung ist m.E. dass nur
wir das Problem lösen können, indem
wir das ändern, was wir offenbar bisher
falsch machen. |
Ein Grundtrend in der Forschung
ist jedoch eine zunehmende Spezialisierung,
Und genau
da liegt m.E. unser Problem. Vermutlich
sind deutlich mehr als 90% der
Hochschulabgänger, die sich Analytiker
nennen, nicht ordentlich für die
folgenden ca. 35 Berufsjahre vorbereitet. |
Download Artikel aus Mitteilungsblatt 3 / 2009 der FG Analyt. Chemie der GDCh
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Hier muss
man m.E. ansetzen und die Analytiker/
Innen so weit entwickeln, dass die Analytiker
bei der Bewerbung um eine Analytikstelle
immer besser positioniert sind wie die jeweiligen „Fachfremden“ wie Organiker, Pharmazeuten
oder Lebensmittelchemiker.
. .. in der Physik wird
schon lange mit Qualifizierungen „in
die Breite“ gearbeitet. Bereits für Studenten
im Hauptstudiengang steht
dort eine Vielzahl von Sommerschulen
zur Verfügung.
Es liegt also m.E.
letztlich nur an uns – den Analytikern – die Situation hier durch geeignete
organisatorische Maßnahmen zu verbessern
und damit die Situation der
Analytik zum Guten zu verändern. |
Dazu meine ich sollte man keinesfalls
versuchen solche Punkte in
die Ausbildung zu bringen, die auch
anderswo erlernt werden können. Das
fängt m.E. bei EDV-Kenntnissen an,
geht über Projektmanagement o.ä. bis
hin zu Kommunikation und Führung
etc.
Was wäre aber, wenn ein(e) Analytiker/In durch eine breitere Ausbildung so viel mehr von der Analytik
verstehen würde, dass der/die Analytiker/
In beim Wettbewerb um die
Besetzung einer Analytik-Stelle immer
der/die Bessere wäre? |
Hierzu sollten m.E.
von den AK´s zusätzlich zu den bereits
sehr wertvollen Doktorandenseminaren
weitere Instrumente von
Sommerschulen bis hin zu übergreifenden
Fortbildungen wie dem Leipziger
Vorbild entwickelt und umgesetzt
werden. |
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