Ein intelligenter Umgang mit Energie und Rohstoffen ist der Schlüssel zu Umweltschutz, wirtschaftlichem Erfolg und Beschäftigung in den nächsten Jahrzehnten. Das betonten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, zum Auftakt einer gemeinsam von BMU und der Gewerkschaft veranstalteten Konferenz unter dem Titel "Ressourceneffizienz - Innovation für Umwelt und Arbeitsplätze" heute in Berlin.
Die rund 300 Teilnehmer an dieser Tagung lernten die Zusammenhänge kennen für die überall diskutierten Leitthemen
- Innovation
- Produktivität
- Effizienz
- Rationalisierung
Innovation = Neuerung, geplante und kontrollierte Veränderung eines Systems, mit der unter Anwendung neuer Ideen und Techniken vorher nicht praktizierte Möglichkeiten realisiert werden sollen.
Produktivität = Das Verhältnis des mengen- bzw. wertmäßigen Produktionsergebnisses zur Menge der eingesetzten Produktionsfaktoren bzw. den Herstellungskosten, also die Ergiebigkeit des Wirtschaftsprozesses.
Effizienz = Wirkungsgrad, Beziehung zwischen Auwand und Ertrag
Rationalisierung = Zweckmäßige Gestaltung von Arbeitsabläufen zur Leistungssteigrung und Aufwandssenkung, Erhöhung des Arbeitsintensität und des Leistungsgrades.
Zwei kritische Sichtweisen traten in den Diskussionsbeiträgen besonders hervor:
- die soziale Verträglichkeit für die Gesellschat und
- der Zielkonflikt zwischen Nachhaltigkeit und z.B. höherer Produktivität.
Ein intelligenter Umgang mit Energie und Rohstoffen ist der Schlüssel zu Umweltschutz, wirtschaftlichem Erfolg und Beschäftigung in den nächsten Jahrzehnten. Das betonten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, zum Auftakt einer gemeinsam von BMU und der Gewerkschaft veranstalteten Konferenz unter dem Titel "Ressourceneffizienz - Innovation für Umwelt und Arbeitsplätze" heute in Berlin.
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10-Punkte-Papier von Bundesumweltministerium und IG Metall Tagung: Ressourceneffizienz - Innovation für Umwelt und Arbeitsplätze (hier Auszug):
1.
hohe Ressourceneffizienz und entsprechende Prozess- und Produktinnovationen zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für D. machen
2.
Ressourcenproduktivität ist eine Innovations-Strategie.
3.
Mehr als 40 Prozent der Kosten im Produzierenden Gewerbe sind Materialkosten, die Lohnkosten liegen deutlich unter 25 Prozent.
Diesen Aspekt verstärkt in die politische und die öffentliche Diskussion einbringen.
4.
Energie- und Rohstoffproduktivität bis 2020 zu verdoppeln
5.
Einsparpotenziale von 0,8 – 1,5 Mrd. € bzw. 1,5 – 3 Mrd. €. in der
Metallbranche und der Elektrogeräteindustrie nutzen.
6. Rohstoffindikator entwickeln , der die Umweltwirkungen
Ressourcenschonung
7.
Ressourceneffizienz zu mehr gesellschaftlicher Durchsetzungskraft verhelfen .
8.
Regelmäßige Beratung über Stoff- oder Materialbilanzen zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat.
9.
Langfristige, nachhaltige Unternehmensentwicklung.
10.
Weitere gemeinsame Aktivitäten von IG Metall und BMU zur Stärkung der Ressourceneffizienz.
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